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Blitzortung |
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Warnung! Die auf dieser Seite
präsentierten Daten dienen lediglich der Information
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Auf dieser Karte sehen Sie die
aktuelle Karte der Blitz-Aktivität
Legende: Hier werden die Blitze farblich nach Alter dargestellt: Die dargestellten Blitze variieren in der Form und Farbe im Zeitablauf. Die Blitzdarstellung lässt sich bis zu maximal 1 Stunde nach verfolgen, wobei sich das Blitz-Symbol jeweils nach 120 sec (2 Minuten) gelb, 360 sec (6min) golden, 900 sec (15 min) orange, 1800 sec (30 min) Karo rot, 2700 sec (45 min) in ein rotes Kreuz und 3600 sec (60 min) zum roten Punkt verändert. Nach 60 min wird nichts mehr angezeigt. Dadurch lässt sich farblich die Wanderung eines Gewittersystems vom aktuellen Blitz 2 Minute über 5 min, 15 min und 45-60 min darstellen.
Auf dieser Karte sehen Sie die
aktuelle Karte der Gewitter-Aktivität
Die aktuelle Aktivität: Die Aktivität der letzten 12 Std. in graphischer Darstellung:
Die Aktivität der letzten 24 Stunden:
Blitze der letzten 6 Stunden
Beispielgrafik:
Aktive Blitze aus der letzten 1/2 Stunde sind als rote Kreise dargestellt. Die grauen Kreise zeigen den Verlauf der Blitzaktivität in den letzten 6 Stunden an, wobei die Grauabstufung von hell nach dunkel die Zeitspanne von alt bis neu wiedergibt.
Aktuelle Blitzortung in Europa:
050723/1000: Jahr = 2005; Monat = 07 (July); Tag = 23;
1000 = 10:00 UTC
Andere Wetterstationen mit Blitzortung, weltweit:
Hinwil / Zuerich
United
States of America
Grundsätzliches zum Entstehen eines Blitzes Blitze entstehen grundsätzlich zwischen Gebieten
unterschiedlicher Raumladungen. Dabei können unterschiedliche Raumladungen
zwischen zwei Gewitterwolken, in einer Gewitterwolke oder zwischen
Gewitterwolken und Erdoberfläche bestehen. Gewitterwolken entstehen genau dann,
wenn feuchte Luft zum Aufsteigen gebracht und anschließend in höherer Lage
kondensiert wird. Bei der Kondensation wird Wärme frei. Da zwischen Kalt- und
Warmgebiet immer eine Strömung stattfindet (=physikalischer
Temperaturausgleich), wird das Aufsteigen weiterer feuchter Luft unterstützt. Es
können so Gewitterwolken entstehen, welche bis in die Troposphäre reichen. In
unseren Breitengraden entstehen Gewitterwolken, die in eine Höhe von bis zu 13
km reichen. Die Definition des Schönwetterfeldes Im Normalfall existiert ein permanentes elektrisches Feld
zwischen der Erdoberfläche und Elektrosphäre, welche sich in 50 km Höhe
befindet. Die Elektrosphäre bildet den positiven und die Erdoberfläche den
negativen Pol. Das Schönwetterfeld ist demnach in Richtung Erdoberfläche
gerichtet. Die Potentialdifferenz zwischen Elektrosphäre und Erdoberfläche
beträgt 300 kV. Durch dieses elektrische Feld fließt ein Strom von 1000 A,
welcher durch Ionentransport positiver Ionen in der Luft gewährleistet wird.
Durch den Strom wird eine Spannung induziert, welche dem Schönwetterfeld
entgegengerichtet ist. Damit wird das Schönwetterfeld nahezu aufgehoben.
Die Konstellation des Schönwetterfeldes entspricht einem großen Kondensator. Man
spricht deshalb auch von einem Erdkondensator. Der Erdkondensator kann geladen
werden. Dieses Laden geschieht durch ein Gewitter. Durch den Transport der
positiv geladenen Ionen zur Erdoberfläche entsteht ein lokales positives
Ladungszentrum auf dem Erdboden. Einleitung eines Gewitters durch Ladungstrennung
Innerhalb der Gewitterwolke findet nun eine, sich auf
mikroskopischer und makroskopischer Ebene abspielende, Ladungstrennung statt.
Innerhalb der Gewitterwolke finden Kollisionen und induktive Prozesse zwischen
Eis- und Wasserteilchen statt. Die Eisteilchen sind positiv, die Wasserteilchen
negativ geladen. Die Separation dieser geladenen Teilchen bzw. die
Ladungstrennung geschieht durch die starke vertikale Strömung in der
Gewitterwolke. Die leichteren Eisteilchen werden in den oberen Teil der Wolke
getrieben, die schwereren Wasserteilchen bleiben unteren Teil. Es entsteht im
unteren Teil der Gewitterwolke demnach ein negatives Ladungszentrum. Dieses
negative Ladungszentrum bildet mit dem inzwischen unterhalb der Gewitterwolke
befindlichen positiven Erdoberfläche ein elektrisches Feld welches dem
Schönwetterfeld entgegengerichtet ist. Der Leitblitz
Wenn das durch die Ladungstrennung entstandene elektrische
Feld einen kritischen Wert bezüglich seiner Feldstärke überschreitet, werden
negative Ladungsträger von der Gewitterwolke zur Erdoberfläche getragen. Dies
macht sich am Himmel als Leitblitz bemerkbar. Dieser Leitblitz bewegt sich in
Sprüngen von etwa 10m. Seine mittlere Geschwindigkeit beträgt etwa 1/21 der
Lichtgeschwindigkeit. Er erzeugt einen ionisierten Kanal, welcher anschließend
vom Hauptblitz benutzt wird. Am Himmel macht sich ein Leitblitz durch seine
typischen Verästelungen bemerkbar. Durch die Entstehung des Leitblitzes sammeln sich positive
Ladungsträger in der Nähe der Erdoberfläche. Wenn diese lokale positive Ladung
eine kritische Feldstärke erreicht, tritt die sogenannte Fangentladung auf. Die
Fangentladung geht meist von etwas höher gelegenen Punkten aus, wie z. Bsp.
Hausdächern und Bäumen, da an diesen Stellen die maximale Feldstärke erreicht
wird. Der Hauptblitz entlädt sich nun durch den vom Leitblitz erzeugten
ionisierten Kanal. Durch den hohen Stromfluß im Kanal wird die Luft ionisiert
und die Leitfähigkeit nimmt zu. Die Erhöhung der Leitfähigkeit bringt einen noch
höheren Strom mit sich. Im Zentrum des Kanals werden Temperaturen von bis zu
30000 K und ein Strom von 100 kA erreicht. Einleitung eines Gewitters durch Ladungstrennung
Innerhalb der Gewitterwolke findet nun eine, sich auf
mikroskopischer und makroskopischer Ebene abspielende, Ladungstrennung statt.
Innerhalb der Gewitterwolke finden Kollisionen und induktive Prozesse zwischen
Eis- und Wasserteilchen statt. Die Eisteilchen sind positiv, die Wasserteilchen
negativ geladen. Die Separation dieser geladenen Teilchen bzw. die
Ladungstrennung geschieht durch die starke vertikale Strömung in der
Gewitterwolke. Die leichteren Eisteilchen werden in den oberen Teil der Wolke
getrieben, die schwereren Wasserteilchen bleiben unteren Teil. Es entsteht im
unteren Teil der Gewitterwolke demnach ein negatives Ladungszentrum. Dieses
negative Ladungszentrum bildet mit dem inzwischen unterhalb der Gewitterwolke
befindlichen positiven Erdoberfläche ein elektrisches Feld welches dem
Schönwetterfeld entgegengerichtet ist. Wenn das durch die Ladungstrennung entstandene elektrische
Feld einen kritischen Wert bezüglich seiner Feldstärke überschreitet, werden
negative Ladungsträger von der Gewitterwolke zur Erdoberfläche getragen. Dies
macht sich am Himmel als Leitblitz bemerkbar. Dieser Leitblitz bewegt sich in
Sprüngen von etwa 10m. Seine mittlere Geschwindigkeit beträgt etwa 1/21 der
Lichtgeschwindigkeit. Er erzeugt einen ionisierten Kanal, welcher anschließend
vom Hauptblitz benutzt wird. Am Himmel macht sich ein Leitblitz durch seine
typischen Verästelungen bemerkbar. Durch die Entstehung des Leitblitzes sammeln sich positive
Ladungsträger in der Nähe der Erdoberfläche. Wenn diese lokale positive Ladung
eine kritische Feldstärke erreicht, tritt die sogenannte Fangentladung auf. Die
Fangentladung geht meist von etwas höher gelegenen Punkten aus, wie z. Bsp.
Hausdächern und Bäumen, da an diesen Stellen die maximale Feldstärke erreicht
wird. Der Hauptblitz entläd sich nun durch den vom Leitblitz erzeugten
ionisierten Kanal. Durch den hohen Stromfluß im Kanal wird die Luft ionisiert
und die Leitfähigkeit nimmt zu. Die Erhöhung der Leitfähigkeit bringt einen noch
höheren Strom mit sich. Im Zentrum des Kanals werden Temperaturen von bis zu
30000 K und ein Strom von 100 kA erreicht. Die Grundkonfiguration eines Blitzortungssystems, besteht aus
folgenden Komponenten:
Blitzschutz....so können Sie sich schützen
die Gefahr für Mensch und Tier
Auch wenn Gewitter noch so faszinierend sind, so geht von ihnen eine tödliche Gefahr aus. Direkte Blitzeinschläge sind zwar so selten wie ein Sechser im Lotto, dennoch langt schon der Einschlag in einem Baum von dem man nur wenige Meter entfernt ist, um einen tödlichen Herzstillstand auszulösen.
So verhalten Sie sich richtig
Bei einem Gewitter sollten Sie daher Bäume und andere hohen Bauwerke mit einem Abstand von 30-50m meiden. Wenn einen das Gewitter auf freiem Feld erwischt, so kauern Sie sich in eine Bodenkuhle und warten das Gewitter ab. Selbstverständliche sollte Sie dabei keinen Regenschirm in der Hand halten, da das Metall wie eine Antenne auf die Blitzentladung wirkt. Das selbe gilt für Fahr- und Motorräder. Im Auto sind Sie in der Regel sicher. Falls aber der Blitz in Ihr Auto eingeschlagen hat, so lassen Sie auf jeden Fall den Wagen in einer Werkstatt überprüfen. Die Reifen können nämlich einen nicht sichtbaren Schaden bekommen haben. Bei Fahrzeugen mit Airbag und ABS kann zudem die Elektronik einen Schaden nehmen. Wenn Sie in einem Haus sind, so ziehen Sie besser den Antennenstecker vom TV & Radio ab und schalten auch den Strom ab. Achten Sie auch darauf das das Haus einen Blitzschutz nach VDE-Norm hat.
Erste Hilfe bei Verunglückten
Generell gilt, das JEDER Erste Hilfe leisten kann. Allein das Anwesend sein, ist für das Opfer schon eine sehr große Hilfe. Bei Bewusstlosen sollten Sie neben dem Notruf auch einige einfachen aber wirksamen Erstmaßnahmen einleiten. Eine ausführliche Anleitung & Infos bietet die Homepage des DRKs.
Blitzschutz im Haus
Neben einem nach VDE-Norm entsprechenden Blitzschutz am Haus gibt es auch Blitzschutz-Geräte für die EDV & HiFI-Anlagen. Diese dürfen aber nicht mit den 4,99 €-Stecker aus dem Baumarkt verwechselt werden, da diese nur einen Grobschutz bieten.
Blitzschutz-Geräte für die EDV & HiFi-Anlagen
Für Computer-Anlagen gibt es sogenannte USV's - Unterbrechungsfreie Stromversorgungen. Diese Geräte besitzen neben einem feinem Überspannungsschutz auch einen Akku, der im Falle eines Stromausfalls oder Unterspannung, die Versorgung des Gerätes bis zu 15 min übernimmt. In dieser Zeit können noch die Daten gesichert und der PC heruntergefahren werden. Oberklasse-Geräte besitzen gar eine Software welche dieses vollautomatisch übernimmt. Sehr gute USV's bekommen Sie bei der Agentur Happe. |